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Samstag, 10. Dezember 2011

Meetingplätzchen

Der Samstag ist wieder durchgeplant, als erstes geht es auf den Motorradteilemarkt nach Poing. Dort treffen wir Anja und Andi allerdings ist der Markt sehr harleylastig und deswegen bleiben wir nicht lang. 

Ralf hat gestern gesagt das er für sein wöchentliches Meeting gern ein paar Plätzchen hätte. Pech aber auch das ich nichts davon wußte und mir gestern dachte das ich dieses Wochenende keine mitbringe. Also schnell noch in den Supermarkt ein paar Zutaten kaufen und beim Imker vorbei für den Honig. Imker nicht da - dann muss wohl ein anderer Honig herhalten. 

Heute versuche ich mich an Mini-Brotlaiben und Ricciarell. Das Panforte und die Vanillekipferl sind schon ins Standardrepertoire übergegangen :) 

Brotlaibe original aus dem Netz
200 g Zucker
200 g gemahlene Nüsse oder Mandeln 
200 g geriebene Schokolade
1 Teelöffel Zimt
3 Esslöffel Mehl
2 Esslöffel Likör
3 Eier
Puderzucker nach belieben

Eiweiss steif schlagen. Eigelb mit Zucker, Nüssen, Zimt, Mehl und Likör vermengen. Am Ende den Eischnee unterrühren/kneten.....
In Bayern sagt man dazu ein richtiger Batz. Habe den Teig dann in den Kühlschrank gegeben zum kühlen, am nächsten Morgen war er so fest das ich Würfel abschneiden konnte. Aus den Würfeln kleine Kugeln geformt und in Puderzucker gewälzt und bei 150 Grad 15 Minuten gebacken. 

Mein Fazit - nicht schlecht - aber durchaus verbesserungswürdig. Persönlich sind mir die Brotlaibe zu süss, beim nächsten Schwung nehme ich viel weniger Zucker. Vielleicht auch andere Gewürze, hätte es gern intensiver vom Geschmack (Koriander oder sowas) Und vielleicht kann man sich auch das Eischnee schlagen schenken - mal überlegen. Mich erinnert der Teig an meine Bärenpratzen nur halt in Puderzucker gewälzt anstatt in den Förmchen gebacken. Ideen, Ideen, Ideen.....
Ich berichte von meinem nächsten Backverbesserungsversuch.......



roh sahen sie noch gut aus
ihnen ist bissl zu heiß geworden...
Ricciarelli
300 g Zucker
300 g gemahlene Mandeln
1 Esslöffel Honig
2 Eiweiss (steif geschlagen) 
etwas Vanillezucker
Puderzucker zum wälzen




Hier gibt es 2 Varianten - so wie es im Rezept steht und wie ich es gemacht habe. Ich glaube diesmal wäre es besser gewesen sich an das Rezept zu halten ;)

Original:
Alle Zutaten miteinander vermengen, in Puderzucker zu einem Strang rollen, kleine Stücke schneiden (gnoccigrösse) auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und über Nacht trocknen lassen. 
Am nächsten Tag bei 70 Grad im Ofen ca. 20 Minuten noch durchtrocknen lassen. Kekse sollten weiss und weich bleiben. 

Meine Variante:
Zu spät gelesen das mit dem einen Tag trocknen lassen. Ein bis zwei Stunden nur trocknen lassen. Dann in den wahrscheinlich noch zu heißen Ofen von den Brotlaiben gepackt, zwar auf 70 Grad runtergedreht war aber zuviel Restwärme :-( Plätzchen sind außen ziemlich hart geworden und etwas dunkler, wahrscheinlich ist der Honig karamelisiert und starkes Honigaroma. Aber trotzdem lecker, man sollte aber gute Zähne haben :) 

Also bei beiden Rezepten ist Verbesserungspotenzial vorhanden.


Panforte v2.0
Nuss-Früchtemischung
Ralf mag im Gegensatz zu mir Orangeat und Zitronat - also nochmal klassisch
200 g gehackte Nüsse (Nusssultanienmischung vom Lidl)
100 g Zucker
100 g Honig
100 g Früchtemix (Zitro-/Orangeat und grün und rot.... auch Lidl)
100 g Rosinen
50 g Mehl
2 Esslöffel Kakao
Gewürze nach Gusto, bei mir Zimt, Koriander, Kardamon, Nelken...
Puderzucker (nicht gemessen - soviel das der Kuchen dann schön überzogen ist)


Zucker und Honig im Topf erwärmen bis der Zucker geschmolzen ist. Früchte und Nüsse klein hacken und mit Mehl und Kakao verrühren. Anschließend die Zucker-Honig-Masse darübergiesen und verrühren.

In eine mit Backpapier ausgelegte Form geben und bei 150 Grad ca. 30 Minuten backen.

Aus dem Backpapier schälen und im Puderzucker wälzen, ggf. zu einer Rolle formen :) damit man schöne dünne Scheiben schneiden kann.


Mittwoch, 7. Dezember 2011

Toskanische Weihnachten

Letzte Woche waren wir auf der Heim + Handwerk in München. Es gab einiges zum schauen und zum naschen - aber irgendwie schien sie uns kleiner als beim letzen Mal. An einem der Fressstände gabe es "Panforte di Siena". Diese Torte wurde nach Gewicht verkauft und schien richtig gehaltvoll und lecker. Eins gemerkt.

Im Internet nach dem Rezept recherchiert und befunden, das wird getestet - allerdings angepaßt an meinen Geschmack und die Menge wurde reduziert. Falls es daneben geht das ich nicht soviel wegwerfen muss.


Panforte ala Karin
50 g Zucker
50 g Honig
50 g Nüsse
50 g Mandeln
50 g Rosinen
50 g Aprikosen
25 g Mehl
1 Esslöffel Kakao
Gewürze nach Gusto, bei mir Zimt, Koriander, Kardamon, Nelken...
Puderzucker (nicht gemessen - soviel das der Kuchen dann schön überzogen ist)



Nüsse, Mandel, Aprikosen und Rosinen grob hacken und in eine Rührschüssel geben. Honig und Zucker erhitzen bis der Zucker geschmolzen ist. Kakao und Mehl unter die Nussmasse rühren. Honigmasse darübergeben und alles miteinander verkneten. 

Original wird Panforte in einer Springform gemacht. Ich habe meine kleine Kastenform mit Backpapier ausgelegt und Teig reingeben und im vorgeheizten Backofen bei 150 Grad 30 Minuten backen.
Kuchen aus der Form geben und das Backpapier abziehen und auskühlen lassen. Wenn lauwarm den Kuchen in Puderzucker wälzen.

Original sollte er einige Tage durchziehen, ich habs am nächsten Morgen getestet, ob er solange lebt bis er durchgezogen ist kann ich nicht versprechen :)
Der Kuchen ist sicher des Zahnarztes Freude, aber egal - und von Kalorien rede ich vor Weihnachten eh nicht.