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Dienstag, 29. November 2011

Plätzchenfabrik

So heut war ich mit meiner Mama einkaufen und dannach bei mir auf einen Espresso bei mir. Sie will backen und hätte gern wieder die Backförmchen für die Bärentatzen.
Diese Förmchen sind mittlerweile über 50 Jahre alt, und es gibt diese Art kaum mehr. Also pendeln die Förmchen immer zwischen uns beiden, wer sie gerade braucht. Ich wollte aber auch noch backen. Dann muss ich meinen Zeitplan für die Woche überdenken.
Kaum ist Mama weg sortiere ich Zutaten und lege los, dann kann sie die Förmchen am Donnerstag wieder haben.


Schokotatzen
400 g  Zartbitterschokolade
300 g  Margarine
220 g  Zucker
200 g  Mehl
200 g  gemahlene Haselnüsse
1 Messerspitze Zimt
1 Messerspitze gemahlene Nelken
2 Eier

Margarine, Schokolade und Zucker in eine Schüssel geben und in der Mikrowelle schmelzen, 2 Minuten auf 600 Watt reicht bei mir, dann rausnehmen und solange rühren bis alles zu einer flüssigen Schokoladensauce ohne Klumpen geworden ist.
Mehl, Nüsse, Zimt und Nelken mit einem Kochlöffel unter die Schokomasse rühren, leicht abkühlen lassen. Dann die 2 Eier reinschlagen und verrühren, Masse darf nicht zu heiß sein, sonst gerinnt das Ei und alles kann weggeworfen werden.

Die Förmchen füllen und bei 180 Grad ca. 12 Minuten backen, 10-15 Minuten auskühlen lassen, und dann die Plätzchen aus den Förmchen klopfen und kalt werden lassen.
Wenn der Teig noch zu warm ist, gehen zwar die Plätzchen raus, zerbrechen aber gleich. Erst wenn sie ganz erkaltet sind in eine Dose schlichten, ansonsten biegen sie sich durch und brechen.

Sonntag, 27. November 2011

Alles da - nix gekauft

Wie schon zuvor erwähnt, für diese Woche gab es keine Einkaufsliste - also wird verarbeitet was da ist. 

Hühnerfrikasse mit Reis
4 Hähnchenschnitzel in Streifen schneiden
1 Dose Champignons in Scheiben
1 Zwiebel
Olivenöl
2 Esslöffel Mehl
250 ml Weisswein
100 ml Milch
200 ml Sahne
Zitronensaft
Salz, Zitronenpfeffer, etwas Instantbrühe

Fleisch anbraten dann rausnehmen. Champignons anbraten, rausnehmen. Zwiebeln anschwitzen bis sie glasig werden, dann mit Mehl bestäuben und mit Milch ablöschen. Schön rühren damit keine klumpen entstehen, Milch und Weisswein langsam unter rühren dazugeben und aufkochen lassen. Dann die Sahne unterrühren und anschließend das Fleisch dazugeben.
Mit Gewürzen und Zitronensaft abschmecken

Dazu gab es roten Reis
250 g Reis mit Salz und 2 Teelöffel Ajvar in 500 ml köchelnden Wasser im geschlossenen Topf 20 Minuten quellen lassen. 

Samstag, 26. November 2011

Rote Bete Experiment

Gestern im Supermarkt habe ich eine rote Bete mitgenommen, obwohl ich die nur aus dem Salat kenne und ansonsten noch nie zubereitet habe. Ralf mag rote Bete - also kann ich mal etwas testen, wenn es nicht extrem daneben geht wird es ihm schmecken. Wenn mir nicht - koch ich was anders für mich und es bleibt bei diesem einmaligen Test.
Er fand meine Erklärung auch lustig.

Rote-Bete-Suppe
1 rote Beete (die war ziemlich groß ca. 400 g)
1 Zwiebel
5  Kartoffeln
2 EL Mehl
2 Liter Brühe
Salz, Pfeffer, Chillis
Knoblauchpaste
1 TL Meerettich

Rote Bete schälen und würfeln (ist eine echte Sauerei - das nächstemal nehme ich Handschuhe dazu) Zwiebel und Kartoffel auch würfeln. Die Zwiebelwürfel in Öl anbraten, mit Mehl bestäuben, und mit Brühe aufgießen und glatt rühren. Kartoffel und Bete dazugeben und alles weichkochen, und mit den Gewürzen abschmecken.
Entweder so servieren oder vorher pürieren. 
Falls es für manche zu scharf geworden ist, rate  ich einen Klecks weißen Joghurt in den Teller dazugeben.

Freitag, 25. November 2011

Freitag - Fischtag

Nachdem die Meldungen sehr unterschiedlich waren bezüglich der Mitesser :) und ich nicht wie sonst am Donnerstag Ralf eine Mail mit der Einkaufswunschliste gesendet habe, hoffe ich das die Küche genügend hergibt.

Schnelle Sichtung - und ich habe Lust auf Fisch.

Nudeln mit Lachs-Sahne-Sauce
500 g Nudeln
2 gefrorene Lachsfilets
200 ml Sahne
200 ml Brühe
1 Zwiebel
1 Esslöffel Ajvar
Salz, Pfeffer, Chillis

Zwiebel würfeln und in Öl glasig braten. Ajvar unterrühren mit Brühe und Sahne aufgießen und köcheln.  Mit Gewürzen abschmecken. Lachs in Würfel schneiden und dazugeben und 15 Minuten bei mittlerer Temperatur durchziehen lassen.

In der Zwischenzeit die Nudeln nach Anleitug kochen. Nudeln abgießen und in einer großen Schüssel geben und Sauce darübergeben und bissl einziehen lassen.

Kalorienarm ist das Essen nicht aber bei Schmuddelwetter absolut empfehlenswert.

Donnerstag, 24. November 2011

Zettelrezept gefunden

Gestern habe ich meinen Papierstapel auf meinem Schreibstisch versucht zu verkleinern. Dabei fielen mir einige ältere handgeschriebene Rezepte auf die fotokopiert wurden. Also meine Schrift ist das nicht. Keine Ahnung mehr von wem ich die habe, aber klingt lecker. Sonst wäre so ein Zettelrezept längst im Müll gelandet.

Heute bin ich experimentierfreudig und versuche eins der Rezepte.



Karotten-Mohn-Kuchen
(1 Becher = Tasse mit ca. 250 ml )
5 Eier
1 Päckchen Vanillezucker
1 Becher Zucker
200 g Margarine
1 Becher Mehl
1 Becher gemahlenen Mohn
1 Päckchen Backpulver
2 Becher geriebene Karotten
1 Becher Topfen (Quark)
1 Stamperl Rum

Alles verrühren und in eine gefettete, bemehlte Form geben und bei 180 Grad ca. 50 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.

Sonntag, 20. November 2011

Plätzchenzeit

Weil heute absolut bescheidenes Wetter ist, und wir somit nicht raus wollen, gibts einen gemütlichen Tag zuhause.
Draußen ist Nebel mit leichten Nieselregen - da haben wir keinen Bock rauszugehen.

Ralf wollte sowieso seine Urlaubsbilder mal sichten und mir zeigen und ich schau was der Schrank hergibt. Plätzchen kanns es vor Weihnachten nicht genügend geben. Also Schürze um und loslegen.

Die vorhandenen Zutaten geben Lebkuchen und Mokkaplätzchen her.

Mokkaplätzchen
Mokkaplätzchen
250 g Margarine
200 g Zucker
2 Eier
4 Esslöffel Instantkaffee
450 g Mehl

Alles miteinander verkneten und für 30 Minuten kühl stellen.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und ausstechen. Bei 175 Grad ca. 10 Minuten backen. 

Hinweis: Wenn man den Instantkaffee so verarbeitet das keine dunklen Tupfen im Teig sind schmeckt der Teig komplett leicht bitter. Wenn man es nicht so arg verknetet das noch schwarze Punkte im Teig sind, sind diese nach dem Backen geschmackstechnisch kleine Kaffeeexplosionen.
Ich bevorzuge die Tupfenvariante :)

Die schmecken so schon lecker, allerdings zur Hälfte in Schoko getaucht oder mit Schokocreme zusammengeklebt sind sie noch besser.


Karins Elisen
Karins Elisenlebkuchen
2 Eier
200 g gemahlene Haselnüsse
150 g Zucker
je 20 g Orangeat, Zitronat, Sultanien, geschwefelte Aprikosen (fein hacken)
1 Prise Natron
Gewürze (Orangenschale, Zimt, Koriander, Cardamon, Nelken) oder einfach Lebkuchengewürz
Backoblaten

Alle Zutaten miteinander verrühren und auf die Oblaten verteilen.

Den Ofen erst auf 200 Grad vorheizen und dann auf 150 Grad reduzieren und die Lebkuchen ca. 30 Minuten backen.
Auskühlen lassen und wenn beliebt noch mit einem Guss überziehen. Ich bevorzuge einen Zuckerguss aus Puderzucker und Pfirsichvodka.

Am besten in Blechdosen aufbewahren, schmecken besser wenn die Gewürze eine Woche durchgezogen sind.

zum Mund wässrig machen